flatex setzt im Standardmodell auf eine feste Provision plus mögliche Fremdkosten und bietet ETF- sowie Fondssparpläne ohne Orderprovision. Consorsbank kombiniert Direktbank-Depot, Trading-Werkzeuge und volumenabhängige Standardpreise.
Inhalt dieses Artikels
01
Orderkosten mit Beispielwerten
flatex nennt für Aktien eine Standardprovision von 5,90 Euro; je nach Handelsplatz kommen Fremdspesen hinzu, bei mehreren außerbörslichen Wegen beispielsweise eine ausgewiesene Pauschale von 2 Euro. Im Consorsbank-Silver-Modell werden 4,95 Euro plus 0,25 Prozent des Orderwerts berechnet, mindestens 9,95 und höchstens 69 Euro, zuzüglich möglicher Handelsplatzkosten. Die günstigere Variante hängt deshalb von Orderwert und Handelsweg ab.
02
ETF- und Fondssparpläne
flatex weist im geprüften Preisstand alle verfügbaren ETF- und Fondssparpläne ohne Orderprovision aus. Bei Consorsbank unterscheiden sich regulär bepreiste und Aktions-Sparpläne. Prüfe bei beiden die konkrete ISIN, Sparrate, Ausführung, Produktkosten und Bedingungen für kostenlose Partnerangebote.
Aktualität: Gebühren, Zinsen und Funktionsumfang können sich ändern. Prüfe veränderliche Angaben immer in der aktuellen Anbieterquelle.
03
Handelsplätze und Werkzeuge
Beide Anbieter decken mehrere Börsen und ein breites Wertpapieruniversum ab. Consorsbank ergänzt das Depot um ActiveTrader und Analysewerkzeuge. flatex verbindet WebFiliale, App und verschiedene börsliche sowie außerbörsliche Handelswege. Welche Oberfläche besser passt, lässt sich nicht aus der Anzahl der Funktionen ableiten.
04
Bank, Verwahrung und Steuern
flatex arbeitet innerhalb der flatexDEGIRO-Gruppe mit eigener Bankinfrastruktur. Consorsbank ist eine deutsche Direktbank. Beide unterstützen typische deutsche Steuer- und Dokumentenprozesse. Einlagensicherung für Bankguthaben, Verwahrung von Wertpapieren und Kursrisiko sind trotzdem getrennte Ebenen.
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Wertpapierkredit
Beide Anbieter dokumentieren einen Wertpapierkredit. flatex unterscheidet flex-Kredit und einen größeren Lombardkredit; Consorsbank bietet ebenfalls eine depotbesicherte Kreditlinie. Maßgeblich sind aktueller Sollzins, Beleihungswerte, Kreditrahmen, Kündigungsrecht und die Folgen einer Unterdeckung.
06
Für wen passt welcher Anbieter?
flatex ist besonders prüfenswert für ETF- und Fondssparer, breiten Marktzugang und Nutzer eines flexiblen Depotkredits. Consorsbank kann stärker passen, wenn Direktbank-Umfeld, ActiveTrader oder zusätzliche Servicewege wichtig sind. Wer nur selten kleine Orders ausführt, sollte beide mit einem Neobroker-Modell gegenrechnen.
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FAQ
Häufige Fragen
Ist flatex günstiger als Consorsbank?
Bei vielen Standardorders kann die feste flatex-Provision niedriger sein; Fremdkosten und Handelsplatz entscheiden mit. Consorsbank wird volumenabhängig bepreist und hat Mindest- sowie Höchstentgelte.
Wo sind ETF-Sparpläne günstiger?
flatex weist die verfügbaren ETF- und Fondssparpläne im geprüften Stand ohne Orderprovision aus. Bei Consorsbank muss zwischen regulären und Aktions-Sparplänen unterschieden werden.
Bieten beide einen Wertpapierkredit?
Ja. Konditionen, Beleihungswerte und Kreditarten unterscheiden sich und können sich ändern.
Welcher Broker eignet sich eher für aktive Trader?
Beide bieten mehrere Märkte. Consorsbank stellt ActiveTrader bereit; flatex bietet ebenfalls breite Handels- und Produktauswahl. Entscheidend sind benötigte Börsen, Ordertypen und Gesamtkosten.