Was genau bedeutet Spread?
Ein enger Spread senkt die unmittelbaren impliziten Handelskosten. Er hängt unter anderem von Liquidität, Volatilität, Handelsplatz und Uhrzeit ab. Bei wenig gehandelten Produkten oder außerhalb der Haupthandelszeit kann er deutlich größer werden.
Konkretes Beispiel
Liegt der Kaufkurs bei 100,10 Euro und der Verkaufskurs bei 99,90 Euro, beträgt der sichtbare Spread 0,20 Euro je Anteil.
Darauf solltest du achten
- 1Geld- und Briefkurs vergleichen
- 2Möglichst während liquider Referenzmarktzeiten handeln
- 3Limit-Order erwägen
- 4Mehrere Handelsplätze vergleichen, sofern verfügbar
Typischer Denkfehler
Ein provisionsfreies Angebot als kostenlos zu betrachten, obwohl der Ausführungskurs ungünstiger sein kann.
Häufige Fragen
Was ist Spread?
Der Spread ist die Differenz zwischen dem höchsten aktuellen Kaufgebot und dem niedrigsten aktuellen Verkaufsangebot eines Wertpapiers.
Warum ist Spread wichtig?
Ein enger Spread senkt die unmittelbaren impliziten Handelskosten. Er hängt unter anderem von Liquidität, Volatilität, Handelsplatz und Uhrzeit ab. Bei wenig gehandelten Produkten oder außerhalb der Haupthandelszeit kann er deutlich größer werden.
Was wird bei Spread häufig falsch verstanden?
Ein provisionsfreies Angebot als kostenlos zu betrachten, obwohl der Ausführungskurs ungünstiger sein kann.