Was genau bedeutet Vorabpauschale?
§ 18 InvStG knüpft die Berechnung an den Basisertrag, Ausschüttungen und die positive Wertentwicklung. Der Betrag ist begrenzt und gilt am ersten Werktag des Folgejahres als zugeflossen. Bereits angesetzte Vorabpauschalen werden beim späteren Verkauf berücksichtigt.
Konkretes Beispiel
Bei einem thesaurierenden Fonds kann die depotführende Bank zu Jahresbeginn Steuer auf eine berechnete Vorabpauschale einziehen, sofern kein ausreichender Freistellungsbetrag oder Verlusttopf verfügbar ist.
Darauf solltest du achten
- 1Ausreichend Guthaben auf dem Verrechnungskonto halten
- 2Freistellungsauftrag prüfen
- 3Steuerabrechnung dokumentieren
- 4Teilfreistellung und bereits angesetzte Beträge beachten
Typischer Denkfehler
Die Vorabpauschale mit einer zusätzlichen Brokergebühr oder einer Doppelbesteuerung gleichzusetzen.
Häufige Fragen
Was ist Vorabpauschale?
Die Vorabpauschale ist ein gesetzlich berechneter Investmentertrag, der bei bestimmten Fonds auch ohne entsprechende Ausschüttung steuerlich als zugeflossen gelten kann.
Warum ist Vorabpauschale wichtig?
§ 18 InvStG knüpft die Berechnung an den Basisertrag, Ausschüttungen und die positive Wertentwicklung. Der Betrag ist begrenzt und gilt am ersten Werktag des Folgejahres als zugeflossen. Bereits angesetzte Vorabpauschalen werden beim späteren Verkauf berücksichtigt.
Was wird bei Vorabpauschale häufig falsch verstanden?
Die Vorabpauschale mit einer zusätzlichen Brokergebühr oder einer Doppelbesteuerung gleichzusetzen.