Was genau bedeutet Verlustverrechnung?
Deutsche Institute führen dafür unterschiedliche Verrechnungstöpfe. Nach § 20 EStG dürfen Verluste aus Aktienverkäufen grundsätzlich nur mit Gewinnen aus Aktienverkäufen ausgeglichen werden. Für institutsübergreifende Verrechnung kann eine Verlustbescheinigung relevant sein.
Konkretes Beispiel
Ein realisierter Aktienverlust wird im Aktienverlusttopf geführt und kann bei derselben Bank mit späteren Aktiengewinnen verrechnet werden.
Darauf solltest du achten
- 1Art des Verlusttopfs bestimmen
- 2Voll- oder Teilübertrag unterscheiden
- 3Frist für Verlustbescheinigung beachten
- 4Steuerbescheinigungen aufbewahren
Typischer Denkfehler
Bei einem Depotübertrag anzunehmen, dass jeder Verlusttopf automatisch und unabhängig von der Übertragsart übertragen wird.
Häufige Fragen
Was ist Verlustverrechnung?
Verlustverrechnung bedeutet, steuerlich anerkannte Verluste aus Kapitalvermögen mit zulässigen positiven Kapitalerträgen zu verrechnen.
Warum ist Verlustverrechnung wichtig?
Deutsche Institute führen dafür unterschiedliche Verrechnungstöpfe. Nach § 20 EStG dürfen Verluste aus Aktienverkäufen grundsätzlich nur mit Gewinnen aus Aktienverkäufen ausgeglichen werden. Für institutsübergreifende Verrechnung kann eine Verlustbescheinigung relevant sein.
Was wird bei Verlustverrechnung häufig falsch verstanden?
Bei einem Depotübertrag anzunehmen, dass jeder Verlusttopf automatisch und unabhängig von der Übertragsart übertragen wird.